Berlin bietet viele malerische Ecken, in denen man sich erholen und die natürliche Schönheit oder historische Denkmäler genießen kann. Spaziergänge durch solche Gebiete sind ein reines Vergnügen, denn die Wege führen durch wilde Wälder, vorbei an idyllischen Ufern und mitten durch Viertel voller architektonischer Pracht. Mehr über einige dieser Orte erfahren Sie auf berlinname.eu.
Beginn in Lichtenberg

Eine dieser Wanderungen führt von Lichtenberg nach Weißensee entlang von fünf Seen. Die Tour verläuft von Süden nach Norden und beginnt am Anton-Saefkow-Platz, der nach einem Widerstandskämpfer benannt wurde, der 1944 von den Nazis getötet wurde. Der Weg führt in eine Grünanlage und vorbei an einer prächtigen Villa im Fennpfuhl. Weiter nördlich öffnet sich ein Park mit fast zehn Hektar Fläche um ein Gewässer.
Ein Abzweig nach links Richtung Hohenschönhauser Straße führt in den weitläufigen Volkspark Prenzlauer Berg, der sich stundenlang erkunden lässt.
Auf dem Weg zum Weißenseer Weg passiert man die beeindruckende Brauerei Berliner Kindl Schultheiss. Schräg gegenüber auf der Fritz-Lesch-Straße befinden sich Sportanlagen, darunter das Sportforum Hohenschönhausen, das zweitgrößte Sport- und Trainingszentrum Berlins nach dem Olympiapark. Rechterhand liegt die Sporthalle Lilli Henoch, ein architektonisches Highlight im Osten Berlins.
Ein beliebter Strand

Die Fritz-Lesch-Straße mündet in den Orankeweg. Von hier gelangt man direkt zum Orankesee, der im Sommer einen der beliebtesten Strände bietet. Der Weg entlang des Wassers führt zum Obersee, wo eine schöne alte Wasserspeicherturm und eines der schönsten Viertel von Hohenschönhausen zu sehen sind. Hier baute einst der Bauhaus-Meister Mies van der Rohe ein Haus, das heute als Ort für moderne Kunst dient.
Der Zugang zur Gegend rund um den Faulen See liegt an der Suermondtstraße. Der Pfad führt hinab zum See, den man umrunden kann, bevor man den Fußweg „Orankestrand“ erreicht, der zurück zum Orankesee führt. Von dort ist es nicht weit zur letzten malerischen Station dieses Spaziergangs: dem Weißen See, dem beliebtesten der fünf Seen. Die Wanderung endet perfekt am Strand von Weißensee.
Von Spindlersfeld nach Köpenick

Eine weitere schöne Route führt von Spindlersfeld nach Köpenick. Vom S-Bahnhof Spindlersfeld ist es zunächst ruhig. Der Bezirk und der Bahnhof wurden nach dem Unternehmer Wilhelm Spindler benannt, der hier 1873 eine chemische Reinigung, Wäscherei und Färberei gründete.
Hier bewundert man elegante Stadtvillen an der Gloriastraße und gelangt zum Ernst-Grube-Park, den man über einen schmalen Sandweg entlang eines Sportfeldes durchqueren kann. Dieser Weg hat einen abenteuerlichen Charme. Von einem Hang aus erblickt man die Spree und steigt dann hinunter zum Wasser. Weiter führt der Weg über den Angersteinweg zum Eiselerweg.
Am Ende des Eiselerwegs führt der Pfad nach links zum Ufer. Hier eröffnet sich ein herrlicher Blick auf die Altstadt Köpenicks. Der Weg endet an der Stelle, wo die Dahme in die Spree mündet.
Köpenick und Umgebung
Hier beginnt einer der schönsten Spazierwege Berlins, mitten durch Köpenick. Jeder Abstecher, etwa auf die Schlossinsel, lohnt sich. Weiter geht es zum Katzengrabensteg, der über die Müggelspree in den Norden Köpenicks führt. Man passiert die Baumgarteninsel und erreicht die Friedrichshagener Straße. Auf der anderen Seite liegt der Bellevuepark. Ein weiterer Anstieg führt hinauf auf einen Hügel, bevor man über ein paar Stufen hinunter den nördlichen Ausgang zur Seelenbinderstraße erreicht. Dort kann man auf der Bahnhofstraße flanieren und entspannen.
